Alle Leistungen im Überblick

Naturnahe Seen und Teiche / Tideelbe / Urbane Gewässer / EG-WRRL Gewässer

Bei Bau-, Nutzungs- oder auch Sanierungsvorhaben im und am Gewässer müssen die aquatischen Schutzgüter betrachtet werden.

Im Rahmen verschiedener Planverfahren, Maßnahmenprogramme, Machbarkeitsstudien und Bewirtschaftungspläne erstellen wir gewässerökologische Fachbeiträge. Hierbei übernehmen wir die Untersuchung, Bewertung und Betreuung der Gewässerschutzgüter.

Um den Zustand eines Gewässers zu bestimmen, müssen als erstes Informationen über die gewässerspezifischen Qualitätskomponenten vorliegen.

Wir erfassen und bewerten die einstufungsrelevanten biologischen Qualitätskomponenten Phytoplankton (PhytoSee, PhytoFluss), Phytobenthos und Makrophyten (PHYLIB), Zooplankton (PhytoLoss) und Makrozoobenthos sowie Teilkomponenten der unterstützenden Qualitätskomponenten (allgemein physikalisch-chemische und hydromorphologische QK) gemäß den Vorgaben der EG-Wasserrahmenrichtlinie.

Die meisten Gewässer unterliegen einer starken Nutzung durch den Menschen. Um die Nutzungen und die Qualitätsziele dieser Gewässer zu erhalten oder zu erreichen, sind häufig Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen notwendig. Sanierungsmaßnahmen sind Maßnahmen im Umfeld eines Gewässers, die das Ziel haben, Belastungen durch Stoffeinträge zu verringern. Restaurierungsmaßnahmen sind Maßnahmen innerhalb eines Gewässers. Sie werden dann eingesetzt, wenn Sanierungsmaßnahmen nicht möglich oder nicht schnell genug wirksam sind.

Auf Grundlage des potentiell natürlichen Zustandes und des aktuellen Ist-Zustandes des Gewässers konzipieren wir unter Berücksichtigung der Entwicklungsziele und Nutzungsansprüche die geeigneten Maßnahmen. Als unabhängiges Planungsbüro suchen wir aus dem vielfältigen Marktangebot die geeigneten Verfahren heraus. Darüber hinaus bieten wir auch die Ausführungsplanung, Überwachung und Leitung der Maßnahmen an.

Vor der Umsetzung von Vorhaben an oder im Gewässer muss sichergestellt werden, dass dadurch keine Verschlechterung des Gewässers zu erwarten ist.

Im Rahmen von Umweltverträglichkeitsuntersuchungen (UVU), Umweltverträglichkeitsstudien (UVS) sowie Vorprüfungen führen wir Untersuchungen der aquatischen Flora (Makrophyten, Phytoplankton, Phytobenthos) und Fauna (Makrozoobenthos, Zooplankton, Fische) durch und erstellen Fachbeiträge, welche eine Grundlage für eine Prüfung auf Umweltverträglichkeit (UVP) bilden. Neben der Bestandserfassung und Darstellung der Ergebnisse erfolgen ebenso Bewertung und Auswirkungsprognosen sowie das Aufzeigen von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für das jeweilige Vorhaben.

Bei Eingriffen in Gewässer, wie z.B. bei einem Bau eines Kraftwerkes mit Kühlwasserentnahme und -einleitung, müssen neben der Erhebung der aquatischen Schutzgüter auch die Auswirkungen auf diese ermittelt werden.

Wir erstellen für solche Vorhaben Auswirkungsprognosen und nehmen anhand derer Eingriffsbewertungen vor. Darüber hinaus bieten wir bei längerfristigen Eingriffen begleitende Monitoringprogramme zur Überwachung und Dokumentation der Gewässerentwicklung an.

In der Regel unterliegt ein Gewässer gleichzeitig verschiedenen Nutzungen. Die unterschiedlichen Nutzer und Interessengruppen haben häufig aber nicht die gleichen Zielvorstellungen von ihrem Gewässer.

Wir helfen im Rahmen eines Gewässermanagements dabei, die verschiedenen Nutzer und Interessengruppen an einen Tisch zu bringen und gemeinsam gewässerökologisch vertretbare Lösungen für eine nachhaltige Gewässernutzung zu erarbeiten.

Naturnahe Gewässer besitzen oft besonders wertvolle Schutzgüter, z.B. seltene Wasserpflanzen oder strukturreiche Uferzonen, und reagieren oft sensibel auf veränderte Umweltbedingungen oder Abstellung vorheriger Bewirtschaftungsmaßnahmen. Daher müssen für den Schutz, Pflege und Entwicklung von naturnahen Gewässern geeignete Maßnahmen zur nachhaltigen Gewässerunterhaltung festgelegt werden.

Wir erstellen individuelle Pflege- und Entwicklungspläne für den Umgang mit naturnahen Gewässern, die den Unterhaltungspflichtigen als Handlungskonzepte zur Gewässerpflege und Gewässerentwicklung dienen.

Nicht immer ist eindeutig, ob sich ein geplantes Projekt, z.B. die Reduzierung von Nährstoffeinträgen in ein Gewässer, langfristig und in einem vertretbaren Kosten-Nutzen-Verhältnis realisieren lässt.

Wir erstellen Machbarkeitsstudien für die Überprüfung der Realisierbarkeit von Vorhaben, die den Vorhabensträgern als Entscheidungshilfe dienen.

Mit Hilfe von Monitoringprogrammen kann der Zustand eines Gewässers, z.B. bei baulichen Eingriffen, überwacht und langfristig bewertet werden.

Wir bieten Monitoringprogramme zur Überwachung und Dokumentation der Gewässerentwicklung im Hinblick auf die biologische und chemische Gewässergüte an (chemisch-physikalische Wasserqualität, Trophie, Saprobie, Biochemischer Sauerstoffbedarf, Bestandsaufnahmen Flora und Fauna) sowie Monitoringprogramme nach EG-WRRL an.

Im urbanen Raum sind vorhandene Teiche häufig in die Oberflächenentwässerung eingebunden und haben damit auch wasserwirtschaftliche Funktionen. Diese Funktionen können im Laufe der Zeit beeinträchtigt werden (z.B. durch Verschlammung des Gewässers).

Wir führen eine Bestandsaufnahme des aktuellen Gewässerzustandes durch und prüfen die wasserwirtschaftliche Funktionsfähigkeit. Bei Bedarf erstellen wir auf Grundlage der Bestandsaufnahme auch einen Sanierungs- und Unterhaltungsplan.

In allen Stillgewässern reichern sich im Laufe ihres Bestehens Sedimente an. In Regenrückhaltebecken und Kleingewässern führt dies schnell zur Verschlammung bis hin zur sichtbaren Verlandung. Neben unerwünschten Geruchsbelästigungen und negativen Auswirkungen für die Gewässerökologie, kann es bei Regenrückhaltbecken zu einer Verringerung des Rückstauvolumens kommen. Oft hilft dann nur noch eine Entschlammung.

Wir planen und betreuen Ihre Entschlammungsmaßnahmen von der Grundlagenermittlung bis zur Bauüberwachung. Neben der Auswahl eines an die örtlichen Gegebenheiten angepassten Entschlammungsverfahrens betrachten wir bei der Planung auch die Aspekte des Arten- und Naturschutzes sowie die anschließende Entsorgung der anfallenden Sedimente.

Badeseen / Wassersportseen

Bei Bau-, Nutzungs- oder auch Sanierungsvorhaben im und am Gewässer müssen die aquatischen Schutzgüter betrachtet werden.

Im Rahmen verschiedener Planverfahren, Maßnahmenprogramme, Machbarkeitsstudien und Bewirtschaftungspläne erstellen wir gewässerökologische Fachbeiträge. Hierbei übernehmen wir die Untersuchung, Bewertung und Betreuung der Gewässerschutzgüter.

Insbesondere kleine oder flache Gewässer haben infolge hoher Nährstoff- und Schwebstofffrachten eine starke Tendenz zur Verlandung. Solche Gewässer können stark verschlammt oder auch flächendeckend mit Wasserpflanzen zugewachsen sein. Eine dem Entwicklungsziel des Gewässers angepasste Bewirtschaftung hilft, das Gewässer als solches zu erhalten oder zu entwickeln.

Wir erstellen Pflege- und Entwicklungspläne, die als Handlungsanleitung für die Bewirtschaftung dieser Gewässer dienen.

Gemäß der „Richtlinie 2006/7/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Qualität der Badegewässer und deren Bewirtschaftung“ sind u.a. Badegewässerprofile zu erstellen.

Wir erstellen Badegewässerprofile nach der EG-Badegewässerrichtlinie, in Anpassung an die Badegewässerverordnungen der jeweiligen Bundesländer.

Mit Hilfe von Monitoringprogrammen wird der Zustand des Gewässers überwacht und auf längere Sicht hin bewertet.

Wir bieten für Badeseen und Wasserskiseen folgende Monitoringprogramme an: Badegewässerprofile nach EG-Badegewässerrichtlinie, Monitoring der Trophieentwicklung („Eutrophierung“), Algenmonitoring, Blaualgenmonitoring, Wasserpflanzenmonitoring, Monitoring aquatischer Lebensgemeinschaften, Kontrolle von durchgeführten Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen.

Viele Badegewässer haben gerade während der Badesaison mit einem starken Aufkommen von Blaualgen oder dem Auftreten von Zerkarien zu kämpfen. Beides kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Badenutzung führen. Einige Blaualgenarten können toxische Blüten und Massenaufrahmungen bilden, bestimmte Zerkarien verursachen einen juckenden Hautauschlag beim Badenden.

Wir bieten Monitoringprogramme zur Überwachung der Blaualgenentwicklung an („Blaualgenmonitoring“) und führen Nachweise von Zerkarien durch („Zerkarientest“). Neben der Potentialermittlung einer Gefährdung der Badenutzung können Maßnahmen zur Problemlösung erarbeitet werden.

Badegewässer und Wassersportseen wie z.B. Wasserskiseen unterliegen einem starken Nutzungsdruck und bedeuten eine Belastung für das jeweilige Gewässer. Um die Nutzungen und die Qualitätsziele dieser Gewässer zu erhalten oder zu erreichen, sind häufig Sanierungs- und Restaurierungsmaßnahmen notwendig. Sanierungsmaßnahmen sind Maßnahmen im Umfeld eines Gewässers, die das Ziel haben, Belastungen durch Stoffeinträge zu verringern. Restaurierungsmaßnahmen sind Maßnahmen innerhalb eines Gewässers. Sie werden dann eingesetzt, wenn Sanierungsmaßnahmen nicht möglich oder nicht schnell genug wirksam sind.

Auf Grundlage des potentiell natürlichen Zustandes und des aktuellen Ist-Zustandes des Gewässers konzipieren wir unter Berücksichtigung der Entwicklungsziele und Nutzungsansprüche die geeigneten Maßnahmen. Als unabhängiges Planungsbüro suchen wir aus dem vielfältigen Marktangebot die geeigneten Verfahren heraus. Darüber hinaus bieten wir auch die Ausführungsplanung, Überwachung und Leitung der Maßnahmen an.

Wasserpflanzen (submerse und emerse Makrophyten) sind ein wertvoller Bestandteil eines Gewässerökosystems. Häufig behindert ein zu starkes Wachstum der Wasserpflanzen jedoch die Nutzungen an einem Gewässer wie z.B. Wassersport oder Baden.

Wir erarbeiten mit den Nutzergruppen am Gewässer ein gewässerschonendes Wasserpflanzenmanagement. Die Ermittlung der Verteilung und Artenzusammensetzung der Wasserpflanzen werden vom Boot aus und mittels Tauchkartierungen vorgenommen.

Nicht immer ist eindeutig, ob sich ein geplantes Projekt, wie z.B. die Einrichtung einer Badestelle an einem bestehenden Gewässer, langfristig und in einem vertretbaren Kosten-Nutzen-Verhältnis realisieren lässt.

Wir erstellen Machbarkeitsstudien für die Realisierung von Nutzungskonzepten an Gewässern, die den Vorhabensträgern als Entscheidungshilfe dienen.

Die Badegäste legen zunehmend Wert darauf, über die Qualität des Gewässers, in dem sie baden oder anderen Freizeittätigkeiten nachgehen, anschaulich informiert zu werden. Die Badegewässerrichtlinie fordert zudem die Informierung der Öffentlichkeit durch Schautafeln, die direkt am Badegewässer aufzustellen sind.

Wir bieten vor allem im Bereich von Badegewässern die Konzeptionierung von Schautafelinhalten sowie die Erstellung von Informationsbroschüren und Faltblättern, sowohl für die öffentliche Hand als auch für Vereine, Verbände und Privatleute an.

In allen Stillgewässern reichern sich im Laufe ihres Bestehens Sedimente an. Besonders in kleinen Gewässern führt dies schnell zur Verschlammung bis hin zur sichtbaren Verlandung. Neben unerwünschten Geruchsbelästigungen und negativen Auswirkungen für die Gewässerökologie, kann eine Verschlammung zur Beeinträchtigung der Freizeitnutzung führen. Oft hilft dann nur noch eine Entschlammung.

Wir planen und betreuen Ihre Entschlammungsmaßnahmen von der Grundlagenermittlung bis zur Bauüberwachung. Neben der Auswahl eines an die örtlichen Gegebenheiten angepassten Entschlammungsverfahrens betrachten wir bei der Planung auch die Aspekte des Arten- und Naturschutzes sowie die anschließende Entsorgung der anfallenden Sedimente.

Naturfreibäder / Private Schwimmteiche

Ziel des Qualitätsmanagements für Naturfreibäder ist die Sicherung und Optimierung eines störungsfreien Betriebes. Im Einzelnen besteht die gewässerökologische Überwachung aus der Erhebung (Probenahmen vor Ort, mikroskopischen Untersuchungen, Laboranalysen), Zusammenfassung, Auswertung und Darstellung relevanter gewässerökologischer Daten. Letzteres erfolgt in übersichtlichen Zwischenberichten und einem Saison-Endbericht, in denen auch absehbare und vorhandene Probleme diskutiert werden. Schließlich wird das Bad anhand des IQN (Index für die Qualität von Naturbädern) bewertet.

Das gewässerökologische Untersuchungsprogramm wird während der Badesaison durchgeführt. Die Daten zur Hygiene werden in aller Regel vom zuständigen Gesundheitsamt ermittelt. Das Betriebstagebuch wird vor Ort geführt. Eine detaillierte Einweisung der Mitarbeiter findet durch KLS statt. In einer Arbeitsanweisung, die auch von KLS zur Verfügung gestellt wird, ist das Vorgehen genau beschrieben.

Qualitätschecks wurden insbesondere für private naturnahe Schwimmteiche und Pools entwickelt. Deren Durchführung umfasst beispielsweise eine Systemprüfung, Einweisung und Qualitätskontrolle des Schwimmbades.

Die Wasserqualität in öffentlichen und privaten Naturfreibädern bzw. Schwimm- und Badeteichanlagen kann aus zahlreichen Gründen unzureichend sein. So können z.B. ein zu starkes Wachstum von Fadenalgen oder erhöhte Keimzahlen der hygienischen Überwachungsparameter Escherichia coli, Pseudomonas aeruginosa und Enterokokken den Badebetrieb einschränken.

Wir beraten Sie bei Problemen mit der Wasserqualität um eine individuelle Lösung für Ihr Bad bzw. Ihren Teich zu finden.

Wir erstellen Gutachten bzw. Untersuchungsberichte zu kundenspezifischen Fragestellungen (z.B. Zerkarien, Egelanalysen, Wasseranalysen) auf Basis von Labor-, Freiland- oder Rechercheergebnissen.

Vorhabensträgern fehlen oft die Grundlagen für Entscheidungen, ob und wie der Bau oder die Sanierung von Naturbädern bzw. Schwimm- und Badeteichanlagen durchgeführt werden kann.

Wir erstellen in enger Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern Machbarkeitsstudien zur Prüfung der Umsetzbarkeit und Möglichkeiten zur Gestaltung entsprechender Vorhaben.

Wir bieten Schulungen zu gewässerökologischen (limnologischen) Zusammenhängen und Funktionsweisen der Naturfreibäder bzw. Schwimm- und Badeteichanlagen sowie zum Monitoring für das Qualitätsmanagement an. U.a. im Rahmen:

Der Ausbildung zum „Qualifizierten Schwimmteichbauer“ bei der Akademie Landschaftsbau Weihenstephan (alw).

Des „Zertifikatslehrganges zur Fachkraft für Schwimmbäder mit biologischer Wasseraufbereitung“ der Deutschen Gesellschaft für naturnahe Badegewässer (DGfnB).

Das Gütesiegel „Index für die Wasser-Qualität von Naturfreibädern“ (IQN) ist ein Instrument der Qualitätssicherung, mit dem ein einheitlicher Standard bei der Erhebung und Bewertung der Wasserqualität etabliert wird. Die Grundlage bildet ein kontinuierliches Monitoring der hygienischen und ökologischen Bedingungen während des Betriebs durch eine standardisierte Erfassung der relevanten hygienischen, biologischen, chemischen und physikalischen Parameter.

Das Gütesiegel ermöglicht dadurch einen saison- und bäderübergreifenden Vergleich der Wasserqualität und liefert dem Badegast und den verantwortlichen Behörden einen vertrauenswürdigen Nachweis für die Einhaltung der Badewasserqualität.

Der IQN wurde von KLS Gewässerschutz entwickelt (als Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet) und wird von der Deutschen Gesellschaft für naturnahe Badegewässer (DGfnB) in Form eines Zertifikates vergeben. Interessenten können sich an die DGfnB-Geschäftsstelle wenden (www.dgfnb.de), wo sie detaillierte Informationen bekommen.

Untersuchungen / Probenahmen

Wasser und Sedimentproben können mit verschiedenen Wasserschöpfern und Sedimentgreifern bzw. Stechrohren von Land oder Boot aus entnommen werden. Auch aus tieferen Seen können wir so Wasser- und Sedimentproben in definierten Tiefen entnehmen. Die Probenahmen können nach individuellen Kriterien gestaltet oder nach den Qualitätsmerkmalen der LAGA PN 98 durchgeführt werden. Nach erfolgter Probenahme und Probenaufbereitung werden die Proben bis zur Analyse im Biologie- oder Chemielabor gekühlt zwischengelagert.

Gewässermorphometrische Daten wie die Wasser- und Sedimenttiefen werden mit Echolot, Sediment- und Wassertiefenpeilstangen ermittelt. Daraus können weitere Kenngrößen wie beispielsweise das Sedimentvolumen abgeleitet werden. Uferlängen, Wasserfläche und Volumen können wir bei kleineren Gewässern mittels metrischer Verfahren selbst bestimmen. Bei großen Gewässern arbeiten wir mit Vermessungsingenieuren zusammen.

Für die Zustandsanalyse von Gewässern werden in der Regel bereits vor Ort verschiedene Sofortparameter erhoben (Wassertemperatur, Sauerstoff, pH-Wert, elektr. Leitfähigkeit, Redoxpotential, Chlorophyll-a, Sichttiefe). Mit Hilfe moderner Messtechnik können wir Tiefenprofile in fast allen Gewässern erstellen.

Die Bestimmung grundlegender wasserchemischer Parameter und von Nährstoffen erfolgt mittels photometrischer Methoden. Weitergehende Analytik (z.B. Schwermetalle, organische Schadstoffe, Sedimentuntersuchungen) werden von unserem Kooperationspartner GBA durchgeführt.

Phytoplankton, Zooplankton und Makrozoobenthos bestimmen wir qualitativ und quantitativ in Seen und Fließgewässern. Arten- und Biomassebestimmungen erfolgen nach den methodischen Vorgaben der EG-Wasserrahmenrichtlinie und anderen anerkannten, limnologischen Methoden.

Ergänzend können durch uns auch Bestandserfassungen von submersen Makrophyten (Unterwasserpflanzen) und Röhrichtpflanzen durchgeführt werden.

Untersuchungen zur Fischfauna sind in vielen Fällen unablässig, um die Ergebnisse der übrigen aquatischen Gemeinschaften (Plankton, Benthos) und die Gewässersituation zu interpretieren. Befischungen und Bewertung der Fischfauna vergeben wir an Spezialisten (Fischereibiologen).

Forschung / Öffentlichkeitsarbeit

Wir investieren in die Forschung und Entwicklung neuer Verfahren zur Gewässersanierung und Gewässerrestaurierung, im Bereich von Schwimmteichen und Naturbädern bzw. Freibädern mit biologischer Wasseraufbereitung sowie von Methoden und Qualitätssicherung. Die Schwerpunkte liegen dabei auf einer effektiven Umweltentlastung und Möglichkeiten zur Kostenminimierung.

Wir verfassen Publikationen rund um das Thema Gewässer bzw. über unsere Arbeitsbereiche.

In Regelwerken werden Standards für die Bearbeitung von Sachgebieten festgelegt. Diese Standards sind für die gute und richtige Bearbeitung von Projekten wichtig. Daher engagieren wir uns für diese ehrenamtliche und wichtige Arbeit. Mitarbeiter von KLS Gewässerschutz arbeiten in den Regelwerksausschüssen der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V.) und der FLL (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V.). Außerdem sind wir im Arbeitskreis „Selbständige Limnologen“ der DGL (Deutsche Gesellschaft für Limnologie e.V.) tätig.

Niederschlagswasser-Management / Straßenabwasser-Behandlung

Nicht immer ist die Entwässerungssituation eindeutig oder es fehlen Informationen zur Realisierbarkeit von geplanten stofflichen und hydraulischen Entlastungen eines Gewässers.

Wir ermitteln Grundlagen und erstellen Machbarkeitsstudien für die emissions- und immisionsseitige Betrachtung bestehender Entwässerungssituationen. Daraus erarbeiten wir Lösungsvorschläge für ein optimales Niederschlagswasser-Management. Je nach Anforderung betrachten wir das Entwässerungskonzept auch unter gewässerökologischen, bodenkundlichen und naturschutzfachlichen Aspekten. Für eine ingenieurtechnische Ausführung von Maßnahmen sowie spezielle Berechnungen und Modellierungen arbeiten wir eng mit unseren Partnerbüros zusammen.

Anlagen zur Reinigung von Straßenabwasser, z.B. Bodenfilter, erfordern hohe Investitionen und sind wertvoll für die Reinhaltung der Gewässer. Daher ist es wichtig, dass diese optimal funktionieren aber auch keine unnötigen Betriebs- und Unterhaltungskosten entstehen.

Wir überprüfen neu gebaute oder bereits bestehende Anlagen auf ihre hydraulische und stoffliche Leistungsfähigkeit und beraten Sie für einen optimalen Betrieb. Somit können Sie sicherstellen und nachweisen, dass Ihre wertvollen Anlagen funktionieren. Zudem zeigen wir Optimierungsmöglichkeiten auf und sorgen für einen optimalen Betriebsablauf.

Anlagen zur Reinigung von Straßenabwasser, z.B. Bodenfilter, sind entscheidend für die Reinhaltung von Gewässern. Sie verändern jedoch im Laufe ihres Bestehens oft ihre Leistungsfähigkeit. Dies kann eine natürliche Folge der Anlagenalterung sein oder auf eine technische und/oder biologische Funktionsschwäche hinweisen und bis zum vollständigen Ausfall der Anlagen führen. Langfristige negative Veränderungen der Leistungsfähigkeit lassen sich nur durch kontinuierliche Beobachtungen und Messungen erkennen.

Wir bieten Monitoringprogramme zur Überwachung und Dokumentation der Anlagenentwicklung im Hinblick auf die hydraulische und stoffliche Leistungsfähigkeit an. Somit wird eine tendenzielle negative Entwicklung der Funktionsfähigkeit frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen können ergriffen werden. Aufwendige Sanierungskosten sowie Gewässerverschmutzungen beim Ausfall der Anlagen können so vermieden werden.

KLS Gewässerschutz GmbH
Neue Große Bergstraße 20
22767 Hamburg

Tel.: 040 / 38 61 44 60
Fax: 040 / 380 66 82
info@kls-gewaesserschutz.de

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